Funktion einer Photovoltaikanlage

Verbindet man mehrere Solarmodule miteinander, so entsteht eine Photovoltaikanlage, wie man sie bereits auf vielen Dächern sieht. Auf diese Weise wird eine entsprechend hohe Spannung und Stromstärke erzeugt, um sogar ganze Regionen mit Elektrizität versorgen zu können. Physikalisch bedingt erzeugt eine Photovoltaikanlage Gleichstrom. Der gewonnene Strom kann direkt in Batterien gespeichert oder durch Gleichstromverbraucher genutzt werden. Geschieht dies, spricht man von Insellösungen, die immer dann zum Einsatz kommen, wenn kein öffentliches Stromnetz zur Verfügung steht oder der Strom bewusst zur Deckung des Eigenbedarfs genutzt werden soll. Ist es das Ziel, den Strom ins öffentliche Stromnetz einzuspeisen, also an den lokalen Netzbetreiber zu verkaufen und die Photovoltaikanlage als Renditeobjekt zu nutzen, wird zusätzlich ein Wechselrichter zur Umwandlung in den üblichen 50Hz-Wechselstrom benötigt. Hierbei  spricht man von einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage. Der Solarstrom wird direkt bei Entstehung in das Stromnetz eingespeist, über einen zusätzlichen Zähler erfasst und anschliessend vergütet.